Vor nicht allzu langer Zeit habe ich also meinen Feldenkrais-Flyer erstellt bekommen und habe mittlerweile die zweite Charge bestellt (Mitte letzten Jahres oder so). Die erste Charge von 100 habe ich durch. Optimistisch wie ich bin, hab ich dann mal 400 bestellt. Und bin bisher geschätzte 20 losgeworden, oder so?
Getreu dem Motto, was ich selbst machen kann, mache ich, habe ich keine Faltung gewollt. Und habe heute dann mal wieder fleißig vor mich hin gefaltet Was man nicht alles tut, um 50 Euro oder so zu sparen...obwohl es ja eine Faustregel gibt, nach der man 33-35x soviel investiert haben muss, damit man den Betrag aus Zinsen o.ä. hat. Was dann knappe 2.000 Euro wären - schon ein Betrag über den man nachdenken könnte, oder?
Jedenfalls war ich letzten Sonntag beim örtlichen Tauschkreis und dachte, ich nehme mal optimistisch 3 von den Flyern mit. Werden wohl reichen, dachte ich so - das kennt ja eh keine/r.
Fehleinschätzung!
Zwei Leute waren total begeistert, eine davon hat direkt eine Einheit gebucht. Eine weitere war nicht abgeneigt es mal zu versuchen. Und es wollte noch jemand einen Flyer haben. Ich war ganz überwältigt.
Gut wie die meisten meiner LeserInnen wissen bzw. eingebläut kriegen: Interesse bzw. Anfrage bedeutet noch läängst keine Buchung. Dennoch, ist es ein Anfang.
Letzten Montag also die erste Feldenkraisstunde in Essen gegeben: Juhuu!
Übrigens, der schicke Flyer wurde von Anna Arndt erstellt, deren Arbeit ich nur wärmstens empfehlen kann!
Sonntag, 30. August 2015
Sonntag, 23. August 2015
Privacy - oder automatische Zuckermessung
Vor Jahren - also genauer gesagt 2008* - habe ich einen Bericht gehört (WDR 5 meine ich) über einen Betrieb, der eine automatische Zuckermessung mit einem Sender verbindet. Anwendungsgebiet? Kinder und Jugendliche mit Diabetes - damit Mami auch immer weiß was Sache ist.
Mir ist klar, dass vor allem Jugenddiabetes ein großes Problem ist: zu einer Zeit, wo man gerade gegen Regeln tritt um seine eigene Identität zu finden und spannende Dinge ausprobiert, möchte man nicht die einzige in der Eisdiele sein, die Wasser trinkt oder sich an einen festgesetzten Zeitplan halten muss - wie uncool.
Bloß leider ist das wichtig, weil es sonst zu so "spassigen" Nebenwirkungen wie Beeinträchtigung der Durchblutung und so kommen kann. Kein Problem?
Naja, im schlimmsten Dauerfall gehen die Augen kaputt (sprich: blind), die Füße/Beine werden unbrauchbar (sprich: ab) und soweit ich informiert bin kann man auch mal bewusstlos werden, weil der Blutzuckerspiegel zu niedrig/hoch ist. Und ggf. kriegt das Umfeld das nicht mit, weil es einfach so aussieht als wenn die Person zu viel getrunken hätte!
Daher ist so eine automatische Überwachung vielleicht gar nicht mal so blöde.
Persönlich stellten sich mir damals alle Nackenhaare hoch - ich sah eine überbesorgte Mutter vor mir, die im SUV mit einem Schokoriegel ankommt, sobald der Blutzuckerwert auch nur in die Nähe der Leitplanke zur Unterzuckerung gerät. Oder andersherum mit Insulin.
In 2008 hab ich mich auch aufgeregt, wie so ein Betrieb die Ängste der Betroffenen ausnutzt und dabei über Privacy-Überlegungen hinwegrollt, die gerade für Jugendliche sehr wichtig sein können. Und das Geschreibsel hier hat mich mehr darüber nachdenken lassen und ich komme zu dem Schluss, dass so eine automatisierte Erfassung im Einzelfall eine gute Idee sein könnte. Nur leider geht es da auch um Angst und wo Angst im Spiel ist, wird häufig der gesunde Menschenverstand erstmal abgegeben, damit auch wirklich alles sicher ist. Und wirkliche Sicherheit...tja...wie sagte schon mein Vater: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
In dem Sinne, hoffe ich das wir alle noch lange gesund der Lebensgefahr aus dem Weg gehen und uns freuen können, wie sinnig und gut Technik eingesetzt wird.
*: Huch! Eine genaue Zeitangabe. Wie konnte das passieren?!
Mir ist klar, dass vor allem Jugenddiabetes ein großes Problem ist: zu einer Zeit, wo man gerade gegen Regeln tritt um seine eigene Identität zu finden und spannende Dinge ausprobiert, möchte man nicht die einzige in der Eisdiele sein, die Wasser trinkt oder sich an einen festgesetzten Zeitplan halten muss - wie uncool.
Bloß leider ist das wichtig, weil es sonst zu so "spassigen" Nebenwirkungen wie Beeinträchtigung der Durchblutung und so kommen kann. Kein Problem?
Naja, im schlimmsten Dauerfall gehen die Augen kaputt (sprich: blind), die Füße/Beine werden unbrauchbar (sprich: ab) und soweit ich informiert bin kann man auch mal bewusstlos werden, weil der Blutzuckerspiegel zu niedrig/hoch ist. Und ggf. kriegt das Umfeld das nicht mit, weil es einfach so aussieht als wenn die Person zu viel getrunken hätte!
Daher ist so eine automatische Überwachung vielleicht gar nicht mal so blöde.
Persönlich stellten sich mir damals alle Nackenhaare hoch - ich sah eine überbesorgte Mutter vor mir, die im SUV mit einem Schokoriegel ankommt, sobald der Blutzuckerwert auch nur in die Nähe der Leitplanke zur Unterzuckerung gerät. Oder andersherum mit Insulin.
In 2008 hab ich mich auch aufgeregt, wie so ein Betrieb die Ängste der Betroffenen ausnutzt und dabei über Privacy-Überlegungen hinwegrollt, die gerade für Jugendliche sehr wichtig sein können. Und das Geschreibsel hier hat mich mehr darüber nachdenken lassen und ich komme zu dem Schluss, dass so eine automatisierte Erfassung im Einzelfall eine gute Idee sein könnte. Nur leider geht es da auch um Angst und wo Angst im Spiel ist, wird häufig der gesunde Menschenverstand erstmal abgegeben, damit auch wirklich alles sicher ist. Und wirkliche Sicherheit...tja...wie sagte schon mein Vater: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
In dem Sinne, hoffe ich das wir alle noch lange gesund der Lebensgefahr aus dem Weg gehen und uns freuen können, wie sinnig und gut Technik eingesetzt wird.
*: Huch! Eine genaue Zeitangabe. Wie konnte das passieren?!
Sonntag, 16. August 2015
Krach! --- oder auditive Empfindlichkeit...
Auditiv leicht ablenkbar schreibe ich manchmal in die Berichte, die ich so zu schreiben habe, wenn jemand sich von Dingen die sie/er hört leicht ablenken lässt. Das kann an der Persönlichkeit liegen - also quasi genetisch oder sonstwie intern bedingt, es kann aber auch an der Umwelt im weitesten Sinne liegen: wenn Geräusche (Türenklappen, rennen, andere Töne) potenziell "gefährlich" sein können, vertraut man eher auf das Hören, als auf das Sehen.
Das ist übrigens auch - soweit ich weiß - evolutionär so angelegt: der Hörnerv funkt einen Bruchteil schneller ans Hirn als alle anderen Nerven inklusive Sehnerv. Klar, wenn der Ast im Gebüsch knackt, nicht lange warten bis man den Tiger sieht, sondern direkt auf die Bäume.
Mir wäre lieber, ich könnte über erhöhte auditive Empfindlichkeit schreiben -gerade weil es quasi im menschlichen Bauplan so eingestielt ist und weil es ja auch auf die Tagesform ankommt. Möchte mal den/die FetengängerIn sehen, die nach einer durchbecherten Nacht positiv auf laute Geräusche reagiert!
Und das war auch der Anlass des heutigen Sinnierens: ich habe mal eine Zeitlang auf einer immens alten Tastatur getippt - also einer, die beim Schreiben noch "KLACKER-DIE-KLACKER-DIE-KLACK" von sich gibt und bin doch glatt jemand anderem im Raum frühmorgens um ca. 9 damit auf den Keks gegangen, weil ich einen längeren Text zu schreiben hatte und ich halt nun mal mit allen Fingern reinzuhauen weiß und über die Jahre bisher auch noch nicht langsamer geworden bin*. Die Reaktion war sowas wie: "...Terror** am Arbeitsplatz..."
Heutzutage kann das ja eher weniger passieren, weil die Tastaturen WESENTLICH leiser geworden sind, aber lustig fand ich es damals schon, dass ich durch einfaches arbeiten jemanden auf die Palme bringen konnte. Rücksichtsvoll wie ich nunmal bin, habe ich mir aber dann eine andere Aufgabe vorgenommen und gewartet, bis der zweite Kaffee des Tages konsumiert war, bevor ich wieder losklackerte ;-)
*: Was auch die länge der Blogbeiträge erklären könnte...;-)
**: Mit dieser Wortwahl der Person lande ich wahrscheinlich in jeder gängigen Rasterfahndung...seufz.
Das ist übrigens auch - soweit ich weiß - evolutionär so angelegt: der Hörnerv funkt einen Bruchteil schneller ans Hirn als alle anderen Nerven inklusive Sehnerv. Klar, wenn der Ast im Gebüsch knackt, nicht lange warten bis man den Tiger sieht, sondern direkt auf die Bäume.
Mir wäre lieber, ich könnte über erhöhte auditive Empfindlichkeit schreiben -gerade weil es quasi im menschlichen Bauplan so eingestielt ist und weil es ja auch auf die Tagesform ankommt. Möchte mal den/die FetengängerIn sehen, die nach einer durchbecherten Nacht positiv auf laute Geräusche reagiert!
Und das war auch der Anlass des heutigen Sinnierens: ich habe mal eine Zeitlang auf einer immens alten Tastatur getippt - also einer, die beim Schreiben noch "KLACKER-DIE-KLACKER-DIE-KLACK" von sich gibt und bin doch glatt jemand anderem im Raum frühmorgens um ca. 9 damit auf den Keks gegangen, weil ich einen längeren Text zu schreiben hatte und ich halt nun mal mit allen Fingern reinzuhauen weiß und über die Jahre bisher auch noch nicht langsamer geworden bin*. Die Reaktion war sowas wie: "...Terror** am Arbeitsplatz..."
Heutzutage kann das ja eher weniger passieren, weil die Tastaturen WESENTLICH leiser geworden sind, aber lustig fand ich es damals schon, dass ich durch einfaches arbeiten jemanden auf die Palme bringen konnte. Rücksichtsvoll wie ich nunmal bin, habe ich mir aber dann eine andere Aufgabe vorgenommen und gewartet, bis der zweite Kaffee des Tages konsumiert war, bevor ich wieder losklackerte ;-)
*: Was auch die länge der Blogbeiträge erklären könnte...;-)
**: Mit dieser Wortwahl der Person lande ich wahrscheinlich in jeder gängigen Rasterfahndung...seufz.
Sonntag, 9. August 2015
Obacht! Spirizeugs! --- Loving kindness Meditation
Den Blog habe ich auch geschaffen, um einen "online-Speicher" teilen zu können, von kleinen Zitaten oder Webseiten, die ich nett/interessant und/oder wichtig finde. Vor allem aber, weil ich für derartige Zettel noch nicht so richtig einen Platz in meinem Aufräumversum gefunden habe, hier schonmal ein Backup - breitgrins.
Ich präsentiere die "Loving kindness meditation", die, glaube ich, von Suzette Haden Elgin verfasst wurde, der Autorin von so schönen Werken wie "Native Tongue" (auch wenn das Werk ganz schön Feministisch ist und z.T. nicht mehr ganz zeitgemäß, zum Glück!)
Ich präsentiere die "Loving kindness meditation", die, glaube ich, von Suzette Haden Elgin verfasst wurde, der Autorin von so schönen Werken wie "Native Tongue" (auch wenn das Werk ganz schön Feministisch ist und z.T. nicht mehr ganz zeitgemäß, zum Glück!)
May you be happy
May you be well
May you be free from suffering
May you be safe
Euch allen einen tollen Tag & einen guten Start in die Woche!
Sonntag, 2. August 2015
Sprachenlernern - free rice und Hoffnung für das Abendland
Kennt ihr schon freerice? Eine Webseite, die von der UN ist - zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe - und bei der man sich quizmäßig bei 5 verschiedene Sprachen (eine tote) und für z.B. Chemie, Mathematik oder Kulturallgemeinbildung verbessern kann. Das schöne neben der Reisspende die dadurch stattfindet ist vor auch, dass sich das Programm dem eigenen Niveau anpasst. Wenn ich also z.B. bei Geographie anfange - wie ihr ja wisst ein gaaanz starkes Fach von mir - und nur verhaue, bleibt es bei einfachen Dingen, die dann aber auch wiederholt werden, bis ichs kann. Sehr schicke Sache, finde ich.
Was das jetzt mit der Hoffnung für das Abendland zu tun hat? Ich saß letztens in einer Runde von 6 Leuten und wollte einen ergotherapeutischen Test empfehlen, der aber nur auf Englisch abgefasst war. Bisher war ich nur gewöhnt, dass alle stöhnend abwinkten. Das hat mich immer ein wenig zurück geworfen, weil ich so viele tolle Bücher und z.T. auch Blogs usw. auf Englisch liebe.
Und dieses Mal? Alle die es betraf meinten auf meinen schüchternen Hinweis: "...is aber auf Englisch..." gleich: "Wo ist das Problem?" Hurra!. Obwohl ich ja mitlerweile fast der Ansicht bin, frau könnte langsam anfangen, Arabisch, Russisch und/oder Chinesisch zu lernen, damit es eine echte Hoffnung für das Abendland gibt ;-)
So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich will mal sehen, ob ich in Latein was reißen kann... ;-)
Was das jetzt mit der Hoffnung für das Abendland zu tun hat? Ich saß letztens in einer Runde von 6 Leuten und wollte einen ergotherapeutischen Test empfehlen, der aber nur auf Englisch abgefasst war. Bisher war ich nur gewöhnt, dass alle stöhnend abwinkten. Das hat mich immer ein wenig zurück geworfen, weil ich so viele tolle Bücher und z.T. auch Blogs usw. auf Englisch liebe.
Und dieses Mal? Alle die es betraf meinten auf meinen schüchternen Hinweis: "...is aber auf Englisch..." gleich: "Wo ist das Problem?" Hurra!. Obwohl ich ja mitlerweile fast der Ansicht bin, frau könnte langsam anfangen, Arabisch, Russisch und/oder Chinesisch zu lernen, damit es eine echte Hoffnung für das Abendland gibt ;-)
So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich will mal sehen, ob ich in Latein was reißen kann... ;-)
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