Ich habe ja eine Liste, auf der ich mögliche Themen notiere um mich dann Sonntags hinsetzten zu können und mir das gerade am nächsten liegende Thema auszuformulieren. Spannend zu beobachten wäre sicherlich, ob die Tageszeit, der Nahrungs- und Fütterungsstand ;-) eine Rolle spielt, aber soweit bin ich noch nicht.
Was ich wirklich interessant finde, ist das fast jedesmal ein längerer Blogbeitrag zustande kommt, obwohl ich am Anfang immer meine - du meine Güte!- bei dem Thema habe ich doch in drei Sätzen gesagt, was es dazu zu sagen gibt! Naja, ich rechne halt selten mit den Querverbindungen die mein Gehirn dazwischenschießt.
Zum Beispiel fühle ich mich seit Anfang des Blogs dazu hingezogen, einen Beitrag zu der Trauerarbeit und deren Phasen (shock, denial, anger, bargaining, depression, acceptance, also Schock, Verleumdung, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz) zu schreiben, die von Elisabeth Kübler-Ross aufgestellt wurde. Ich finde, dass diese Arbeit bei jeder Art von Schock oder Trauma auf einen zukommt, ob es jetzt nun um Tod geht oder was ganz anderes.
Und ich stelle fest: ich weiß zu wenig über das Thema, um aus dem Stehgreif was darüber zu schreiben.
Ich weiß nur, dass ich es für die Gesellschaft & die einzelnen Leute an sich wichtig finde, zu wissen, wie Trauerarbeit aussieht: damit man davon nicht überrollt wird und damit umgehen lernen kann, bevor einen der Schock erwischt
Hoffentlich dazu bald mehr in diesem Kino...
Sonntag, 26. Juli 2015
Sonntag, 19. Juli 2015
Gefühle im Netz verkaufen...sich gut.
Wie in einem vorabbigen* Beitrag geschrieben, habe ich in den letzten Monaten** mehrfach einem "Let´s play"*** zugeschaut. Und dabei festgestellt, dass die Dinge, die mich am meisten berühren/interessieren mit echten Gefühlen zu tun haben - also, wenn der Spieler berührt ist, oder gerade unglaublich vom Spiel genervt wird und es trotz immenser Gefühlsaufwallung schafft kein schlimmeres Schimpfwort als "Kackspiel" zu nutzen. (Wobei die kleine sarkastische Irmel dann denkt: okee - wieviel davon ist jetzt clever weggeschnitten worden?! Vermutlich nicht so viel...)
Meine Arbeitshypothese ist das genau das den Erfolg bringt: echte Gefühle zeigen auf eine Art, die Leute miterleben können. Wobei es dann schon Gefühle sein sollten, die die Sonntagabend-Mehrheit auch wirklich sehen will. Wie oben erwähnt: Rührung und Aufregung (aber nicht so dick, dass es eine Schimpfkanonade wird) gerne mit Happy End gekrönt. Eine Musikkapelle aus Amerika (Dredg) schrieb dazu mal die Songzeile (in etwa): "Sing about love so they can feel it". Allerdings mit einer Verweigerung, das machen zu wollen, was ja an sich auch cool sein könnte, nichwahr?
Bei meinem bescheidenen Blogprojekt hier kommt das vielleicht vor, weil es um Themen gehen, die mir am Herzen liegen, oder die mir einfach nur auffallen, allerding ists bei mir einfach nur mein notorischer Mitteilungsbedarf, der an der Wiege stand, wie ja bereits erwähnt.**** Geschichten doppelt erzählen kann ich ja auch ganz gut, nichtwahr. Also, wenn dich das ganze hier berührt, dann ist das nicht direkt Absicht.
Interessant, in Bezug auf Pin-Ups kommt mir der Gedanke, dass es ja wieder auf das Zielpublikum ankommt, was "berührt". Ich wette, es gibt bereits jede Menge wissenschaftliche Studien darüber... Und ich komme mir hier vor, als wenn ich das (Fahr)-Rad neu erfände. Na gut, aber was macht das schon, wenn man dadurch keine Platten mehr flicken muss?!*****
*: yepp, ich erfinde immer noch enthusiasmiert deutsche Wörter die eigentlich aus dem Niederländischen kommen...
**: mein Gott, eine genaue Zeitangabe - wo kam die denn her?!
***: Ein Spieler spielt ein Computerspiel und filmt dabei den Screen und gibt Kommentare.
****:...und wenn ich nicht ab und zu eine Erinnerung auf dem Gesichterbuch schreiben würde, wäre vermutlich nur der treue Googlebot mein Leser ;-) Obwohl, ich liege da sicherlich wieder falsch - oder wie eine Kwoon-Do Trainierin mal zu mir sagte:"...Du kannst nich immer Dein Licht unter den Scheffel stellen!" Tja, versuch macht kluch, oder?
*****:...geklauter Spruch aus - ich meine einer niederländischen Unizeitschrift. Vermutlich UVA, ich kann aber daneben liegen.
Meine Arbeitshypothese ist das genau das den Erfolg bringt: echte Gefühle zeigen auf eine Art, die Leute miterleben können. Wobei es dann schon Gefühle sein sollten, die die Sonntagabend-Mehrheit auch wirklich sehen will. Wie oben erwähnt: Rührung und Aufregung (aber nicht so dick, dass es eine Schimpfkanonade wird) gerne mit Happy End gekrönt. Eine Musikkapelle aus Amerika (Dredg) schrieb dazu mal die Songzeile (in etwa): "Sing about love so they can feel it". Allerdings mit einer Verweigerung, das machen zu wollen, was ja an sich auch cool sein könnte, nichwahr?
Bei meinem bescheidenen Blogprojekt hier kommt das vielleicht vor, weil es um Themen gehen, die mir am Herzen liegen, oder die mir einfach nur auffallen, allerding ists bei mir einfach nur mein notorischer Mitteilungsbedarf, der an der Wiege stand, wie ja bereits erwähnt.**** Geschichten doppelt erzählen kann ich ja auch ganz gut, nichtwahr. Also, wenn dich das ganze hier berührt, dann ist das nicht direkt Absicht.
Interessant, in Bezug auf Pin-Ups kommt mir der Gedanke, dass es ja wieder auf das Zielpublikum ankommt, was "berührt". Ich wette, es gibt bereits jede Menge wissenschaftliche Studien darüber... Und ich komme mir hier vor, als wenn ich das (Fahr)-Rad neu erfände. Na gut, aber was macht das schon, wenn man dadurch keine Platten mehr flicken muss?!*****
*: yepp, ich erfinde immer noch enthusiasmiert deutsche Wörter die eigentlich aus dem Niederländischen kommen...
**: mein Gott, eine genaue Zeitangabe - wo kam die denn her?!
***: Ein Spieler spielt ein Computerspiel und filmt dabei den Screen und gibt Kommentare.
****:...und wenn ich nicht ab und zu eine Erinnerung auf dem Gesichterbuch schreiben würde, wäre vermutlich nur der treue Googlebot mein Leser ;-) Obwohl, ich liege da sicherlich wieder falsch - oder wie eine Kwoon-Do Trainierin mal zu mir sagte:"...Du kannst nich immer Dein Licht unter den Scheffel stellen!" Tja, versuch macht kluch, oder?
*****:...geklauter Spruch aus - ich meine einer niederländischen Unizeitschrift. Vermutlich UVA, ich kann aber daneben liegen.
Sonntag, 12. Juli 2015
Blumen - bzw. Flowers
Man lernt ja nie aus - ab und zu lese ich einen Blog von einem "Aussie" über den Aufbau seiner Farm. Als wenn mich das Lesen eines Blogs zu einer guten Gärtnerin machen würde...die Illusionen sterben ja irgendwie doch nicht aus. Immerhin ist es ein unterhaltsamer Blog wenn man sich für Permakultur und so interessiert. Ein für mich witziger Nebeneffekt ist, dass ich anfange englische Pflanzennamen zu lernen und dabei bin ich über "Triffids" gestolpert. Im deutschen sind das die "Blumen des Schreckens", ich hab weder den Film gesehen, noch den Wikipediaeintrag richtig gelesen, trotzdem stelle ich mir das wie die Pflanzenvariante des "Vogelfilms" von Hitchcock vor. (Den ich übrigens auch nicht gesehen habe, Allgemeinbildung ist bei mir manchmal gar nicht so einfach...) Wie dem auch sei - die Triffids erinnerten mich an einen Musicalfilm: "Little Shop of Horrors" oder "Der kleine Horrorladen", den ich sehr gemocht habe. Und der wiederrum zeigt, dass Leute ein "Happy End" wollen - die Originalfassung (auch des Musicals) sieht vor, dass die Pflanzen am Ende New York platt machen. Dieses Ende wurde von einem Probepublikum nicht gemocht und daher wurde umgestellt.
Aber ehrlich - wie häufig will man seine Freitzeit damit verbringen, eine Geschichte zu hören/sehen, die kein gutes Ende hat? Könnte ja Zeitverschwendung sein, weil man ja ein gutes Gefühl haben möchte, oder?
Wobei: bei den 1001-Nacht Geschichten mit Sheherazad sind mir auch zum Teil die mit schrecklichem Ende am meisten im Gedächtnis geblieben...Interessant!
Aber ehrlich - wie häufig will man seine Freitzeit damit verbringen, eine Geschichte zu hören/sehen, die kein gutes Ende hat? Könnte ja Zeitverschwendung sein, weil man ja ein gutes Gefühl haben möchte, oder?
Wobei: bei den 1001-Nacht Geschichten mit Sheherazad sind mir auch zum Teil die mit schrecklichem Ende am meisten im Gedächtnis geblieben...Interessant!
Sonntag, 5. Juli 2015
Das Ende des Internets - Vorsicht: leicht nerdig
In einem vorherigen Blogbeitrag behauptete ich ja, dass ich noch unbedingt einen Link in meinen Beitrag setzten sollte, damit das Internet nicht dort endet. Mittlerweile gibt´s ja ein paar "Doom & Gloom" (etwa: Schicksalsschläge & melancholische Stimmung) Nachrichten bezüglich des Internets**.
Während meines Studiums (also vor Unzeiten*) wurde mir schon der Link zum Ende des Internets zugesandt. Ich freue mich, dass das Internet bisher ausgehalten hat, dass ich einen Link von vor 15 Jahren oder so immer noch finden und verlinken kann, ohne dass es um eine verkaufte Webseite o.ä. geht. Ein alternatives Ende des Internets ist eher was für die Fans von html-Code.
Wobei beim letzteren leicht übersehen wird, dass das Internet wie auch Wikipedia von Menschen betrieben wird und nicht einfach mit / abgeschlossen werden kann.
Warum ich das hier schreibe? Weil ich mich vor genannten Unzeiten wirklich ziemlich abgerollt habe über den ersten Link - und jetzt auf der Suche nach dem Link den zweiten auch amüsant finde. Aber vermutlich ist das nur für mich Wiewunderlandianische so, wer weiß?
*: Unzeiten = schon so lange her, dass es kaum mehr wahr ist - also zwischen 10 & 20 Jahren ;-)
**: Von denen ich nicht alle unwahrscheinlich finde - z.B. die Idee, dass die Energie ausgehen könnte, um das Internet in der jetzigen Form weiter zu betreiben...
Während meines Studiums (also vor Unzeiten*) wurde mir schon der Link zum Ende des Internets zugesandt. Ich freue mich, dass das Internet bisher ausgehalten hat, dass ich einen Link von vor 15 Jahren oder so immer noch finden und verlinken kann, ohne dass es um eine verkaufte Webseite o.ä. geht. Ein alternatives Ende des Internets ist eher was für die Fans von html-Code.
Wobei beim letzteren leicht übersehen wird, dass das Internet wie auch Wikipedia von Menschen betrieben wird und nicht einfach mit / abgeschlossen werden kann.
Warum ich das hier schreibe? Weil ich mich vor genannten Unzeiten wirklich ziemlich abgerollt habe über den ersten Link - und jetzt auf der Suche nach dem Link den zweiten auch amüsant finde. Aber vermutlich ist das nur für mich Wiewunderlandianische so, wer weiß?
*: Unzeiten = schon so lange her, dass es kaum mehr wahr ist - also zwischen 10 & 20 Jahren ;-)
**: Von denen ich nicht alle unwahrscheinlich finde - z.B. die Idee, dass die Energie ausgehen könnte, um das Internet in der jetzigen Form weiter zu betreiben...
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