Socken waschen ist für mich immer eine Herausforderung. Gaanz viele Einzelteile, die alle einzeln von Hand auf Links gedreht werden wollen und ständig aus der Waschmaschine purzeln, bevor ich dieselbe anwerfen kann. Beim Aufhängen und hinterher zusammenfalten das Gleiche dann in Grün.
Früher war das echt keine Aufgabe für mich. Aber mittlerweile ist es wesentlich besser geworden. Einerseit durch die Quellcode-Kuckerei, die meine Arbeit für eine Zeit ausgemachte und andererseits weil es eine Art Zen-Übung ist: kann ich meine innere Unlust/Unruhe akzeptieren und trotzdem weiter machen? Kann ich über mich selbst hinaus wachsen und neue Routinen/Einstellungen entwickeln?
Das Schöne ist: diese Herausforderung wird nicht weniger, weil es ja nach einer gewissen Zeit wieder heißt: Sockenwäsche!!
Warum das jetzt relevant für Arbeit oder das Leben ist? Man kommt nicht um Dinge herum, die einem keinen Spaß machen, oder die einen Unruhig werden lassen. Wenn ich aber lernen kann, diese Dinge anzugehen und zu ertragen, dass es nicht so läuft, wie ich das gern hätte, kann ich in wesentlich mehr Situationen ruhig bleiben und weitermachen, und so eine Aufgabe erledigen, die mir schwerfällt.
Quasi eine Arte geistiges Body-building.
Sonntag, 27. September 2015
Sonntag, 20. September 2015
Wiederholungen und Lifestyle in Wiewunderlandia
Beim Schreiben meines letzten Blogbeitrages hatte ich den Eindruck, das schonmal geschrieben zu haben. In den Überschriften konnte ich so direkt nicht verfolgen, ob das der Fall ist, oder ob ich das einfach nur den meisten schon erzählt habe.
Falls es hier im Blog also zu Wiederholungen kommt, bitte ich dies zu entschuldigen.
Lifestyle - ich fand zwar die ganzen schlauen Telefone zwar schon länger irgendwie cool aber auch irgendwie zu teuer (wir erinnern uns Preis x 33-35), nur um ein Statussymbol zum telefonieren oder - noch mehr "old school" SMSsen zu haben. Jaja, SMS wer hat den sowas heute noch, fragte mich unlängst jemand. Tja, ich. Aber ich hab ja auch bisher ein Display von der Größe einer Streichholzschachtel.
Jetzt haben gewisse Pressure-Groups aus meinem Freundeskreis doch schon länger hartnäckig darauf bestanden, dass ich mal in die Zukunft eintreten müsste (lies: What´s App) - und da ich für meine Arbeit gerne eine Freisprechanlage habe und die sich für mein altes Handy (ka Schnur dran?!) nicht mehr lohnt, war ich zunächst auf der Suche nach einem alten Schlaufon. Im Freundeskreis hatte sich auch jemand angeboten, ich kam mir irgendwie zu ... zeckig vor. Geld sparen ist ja gut und schön, aber Zecke will ich keine sein. Naja und da ich mir letztens mal eine CHIP kaufte, in der es in einer Randnotiz ums Fairphone ging, hatte ich mein Schlaufon gefunden. Jetzt nur noch hoffen, dass es wirklich zu den 15.000 Vorbestellungen kommt, dann habe ich im November vielleicht neue Technik, die ich wieder verstehen darf. Tja und wenn nicht, habe ich 18.935 Euro* "gespart" - dann muss ich mir nur noch Gedanken machen, was ich dem Kumpel denn als Austausch anbieten kann, damit ich das Telefon nicht für umme bekumme.
*: ca. 514 Euro x 55
Falls es hier im Blog also zu Wiederholungen kommt, bitte ich dies zu entschuldigen.
Lifestyle - ich fand zwar die ganzen schlauen Telefone zwar schon länger irgendwie cool aber auch irgendwie zu teuer (wir erinnern uns Preis x 33-35), nur um ein Statussymbol zum telefonieren oder - noch mehr "old school" SMSsen zu haben. Jaja, SMS wer hat den sowas heute noch, fragte mich unlängst jemand. Tja, ich. Aber ich hab ja auch bisher ein Display von der Größe einer Streichholzschachtel.
Jetzt haben gewisse Pressure-Groups aus meinem Freundeskreis doch schon länger hartnäckig darauf bestanden, dass ich mal in die Zukunft eintreten müsste (lies: What´s App) - und da ich für meine Arbeit gerne eine Freisprechanlage habe und die sich für mein altes Handy (ka Schnur dran?!) nicht mehr lohnt, war ich zunächst auf der Suche nach einem alten Schlaufon. Im Freundeskreis hatte sich auch jemand angeboten, ich kam mir irgendwie zu ... zeckig vor. Geld sparen ist ja gut und schön, aber Zecke will ich keine sein. Naja und da ich mir letztens mal eine CHIP kaufte, in der es in einer Randnotiz ums Fairphone ging, hatte ich mein Schlaufon gefunden. Jetzt nur noch hoffen, dass es wirklich zu den 15.000 Vorbestellungen kommt, dann habe ich im November vielleicht neue Technik, die ich wieder verstehen darf. Tja und wenn nicht, habe ich 18.935 Euro* "gespart" - dann muss ich mir nur noch Gedanken machen, was ich dem Kumpel denn als Austausch anbieten kann, damit ich das Telefon nicht für umme bekumme.
*: ca. 514 Euro x 55
Sonntag, 13. September 2015
Sternzeichen-Überlegungen - der Magen und das Rückrat
Man sagt den verschiedenen Sternzeichen ja nach, bestimmte Vor- und Nachteile bzw. Stärken und Schwächen mit sich zu bringen. Man kann das Ganze als Spiri-Zeugs abtun, ich hatte mir mal eine Verschwörungstherorie zurecht gelegt, die ich ganz plausibel fand: Zu damaligen Zeiten - also vor der Möglichkeit aus aller Welt Nahrung zu den unmöglichsten Zeitpunkten herbei zu schaffen* - gab es saisonale Nahrung - d.h. ein Kind das im August geboren wurde hatte wesentlich mehr Zugang zu zuckerhaltiger Nahrung (reifes Obst, Muttermilch schmeckt anders/ist anders zusammen gesetzt) als z.B. ein Kind, dass im Dezember zur Welt kommt (eingemachten Kohl u.ä., eingemachtes Obst). Und augenscheinlich hat die Darmflora einen Einfluß auf die Befindlichkeit eines Menschen -also vielleicht auch auf so Faktoren wie z.B. Geduld, Offenheit, zur Verfügung stehende Energie. Also Faktoren, die maßgeblich mitbestimmen, wie man in der Gemeinschaft rezipiert wird. Und wenn man dann z.B. ein Märzkind ist, stellt sich der Magen/Darmtrakt zunächst darauf ein, Märznahrung zu verdauen und das führt ggf. zu bestimmten Generalisierungen was das Verhalten angeht und zu den Sternzeichen führte.
Die halt heute so nicht mehr haltbar sind, weil die Kinder jederzeit alles essen können, was Mutti und Vati neben den anderen Dingen, die die Kids sich selbst fröhlich in den Mund stopfen, für gesund halten.
Eigentlich wollte ich darauf hinaus, das meinem Sternzeichen u.a. ein eisernes Rückrat nachgesagt wird, dass ich in der Vergangenheit auch schonmal brauchte um diverse Situationen erfolgreich zu durchstehen.**
Im asiatischen, aber auch im russischen Raum gibt es da die "Daruma-Doll" ein Stehaufmännchen bzw. in Russland eine Stehauf-Frau, die einen Geist symbolisieren soll, der niemals ganz umfällt, sondern sich immer wieder von selbst aufrichtet. Ein schönes Symbol, das es hier eher als Kinderspielzeug zur Verdeutlichung des Schwerpunktes gibt. was den Kindern da alles an Aufrichte-Symbolik entgehen könnte...
*: z.B. Mangos die maximal vor 24 Stunden in Asien gepflückt worden sind in Deutschland kaufen zu können finde ich eigentlich schon ekelhaft dekadent, auch wenn der Geschmack sicherlich unvergleichlich ist.
**: ...wer jetzt heiß auf die Beschreibung solcher Situationen wartet/hofft, den muss ich leider schwer enttäuschen. Mir geht es hier darum die Welt und mein Handeln zu verstehen, bzw. Infos in die Welt zu bringen, die einen als Mensch weiterbringen, bzw. den humorvollen Blick aufs Ganze befördern.
Dreckige Wäsche können Andere waschen.
Die halt heute so nicht mehr haltbar sind, weil die Kinder jederzeit alles essen können, was Mutti und Vati neben den anderen Dingen, die die Kids sich selbst fröhlich in den Mund stopfen, für gesund halten.
Eigentlich wollte ich darauf hinaus, das meinem Sternzeichen u.a. ein eisernes Rückrat nachgesagt wird, dass ich in der Vergangenheit auch schonmal brauchte um diverse Situationen erfolgreich zu durchstehen.**
Im asiatischen, aber auch im russischen Raum gibt es da die "Daruma-Doll" ein Stehaufmännchen bzw. in Russland eine Stehauf-Frau, die einen Geist symbolisieren soll, der niemals ganz umfällt, sondern sich immer wieder von selbst aufrichtet. Ein schönes Symbol, das es hier eher als Kinderspielzeug zur Verdeutlichung des Schwerpunktes gibt. was den Kindern da alles an Aufrichte-Symbolik entgehen könnte...
*: z.B. Mangos die maximal vor 24 Stunden in Asien gepflückt worden sind in Deutschland kaufen zu können finde ich eigentlich schon ekelhaft dekadent, auch wenn der Geschmack sicherlich unvergleichlich ist.
**: ...wer jetzt heiß auf die Beschreibung solcher Situationen wartet/hofft, den muss ich leider schwer enttäuschen. Mir geht es hier darum die Welt und mein Handeln zu verstehen, bzw. Infos in die Welt zu bringen, die einen als Mensch weiterbringen, bzw. den humorvollen Blick aufs Ganze befördern.
Dreckige Wäsche können Andere waschen.
Sonntag, 6. September 2015
Das Landei in der Stadt - Entfernung und Telefonitis
Ich komme ja aus dem tiefsten Niederrhein (Nie da rein, Nie da raus?!) und für mich sind Entfernungen irgendwie anders als für Stadtkinners: um die Ecke bedeutet für mich: zu-Fuß-erreichbar-in-sagen-wir-mal-15-Minuten. Für Städter ist damit tatsächlich die nächste Straßenecke gemeint.
Oder das ich mit dem Auto eine 30-Minuten Strecke fahre und immer noch in der gleichen Stadt bin - die - zumeist jedenfalls - auch noch die gleiche Vorwahl hat. "Zuhause" wäre mindestens schon zweimal die Vorwahl gewechselt worden.* Was dazu führt, das ich noch regelmäßig die Vorwahl mitschreibe, wenn mir jemand eine Telefonnummer durchgibt. Obwohl es ja die gleiche ist...
Faszinierend - würd eine bekannte Science-Fiction Figur sagen...
*: wobei mich die Wortwahl an Kleidung erinnert. Man könnte im übertragenden Sinne sagen, dass die Großstädte nicht so sauber agieren wie die kleineren, was ihre Vorwahlen angeht ;-)
Oder das ich mit dem Auto eine 30-Minuten Strecke fahre und immer noch in der gleichen Stadt bin - die - zumeist jedenfalls - auch noch die gleiche Vorwahl hat. "Zuhause" wäre mindestens schon zweimal die Vorwahl gewechselt worden.* Was dazu führt, das ich noch regelmäßig die Vorwahl mitschreibe, wenn mir jemand eine Telefonnummer durchgibt. Obwohl es ja die gleiche ist...
Faszinierend - würd eine bekannte Science-Fiction Figur sagen...
*: wobei mich die Wortwahl an Kleidung erinnert. Man könnte im übertragenden Sinne sagen, dass die Großstädte nicht so sauber agieren wie die kleineren, was ihre Vorwahlen angeht ;-)
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