Sonntag, 27. September 2015

Zen und Dreckige Wäsche waschen...

Socken waschen ist für mich immer eine Herausforderung. Gaanz viele Einzelteile, die alle einzeln von Hand auf Links gedreht werden wollen und ständig aus der Waschmaschine purzeln, bevor ich dieselbe anwerfen kann. Beim Aufhängen und hinterher zusammenfalten das Gleiche dann in Grün.
Früher war das echt keine Aufgabe für mich. Aber mittlerweile ist es wesentlich besser geworden. Einerseit durch die Quellcode-Kuckerei, die meine Arbeit für eine Zeit ausgemachte und andererseits weil es eine Art Zen-Übung ist: kann ich meine innere Unlust/Unruhe akzeptieren und trotzdem weiter machen? Kann ich über mich selbst hinaus wachsen und neue Routinen/Einstellungen entwickeln?
Das Schöne ist: diese Herausforderung wird nicht weniger, weil es ja nach einer gewissen Zeit wieder heißt: Sockenwäsche!!
Warum das jetzt relevant für Arbeit oder das Leben ist? Man kommt nicht um Dinge herum, die einem keinen Spaß machen, oder die einen Unruhig werden lassen. Wenn ich aber lernen kann, diese Dinge anzugehen und zu ertragen, dass es nicht so läuft, wie ich das gern hätte, kann ich in wesentlich mehr Situationen ruhig bleiben und weitermachen, und so eine Aufgabe erledigen, die mir schwerfällt.
Quasi eine Arte geistiges Body-building.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen