Man lernt ja nie aus - ab und zu lese ich einen Blog von einem "Aussie" über den Aufbau seiner Farm. Als wenn mich das Lesen eines Blogs zu einer guten Gärtnerin machen würde...die Illusionen sterben ja irgendwie doch nicht aus. Immerhin ist es ein unterhaltsamer Blog wenn man sich für Permakultur und so interessiert. Ein für mich witziger Nebeneffekt ist, dass ich anfange englische Pflanzennamen zu lernen und dabei bin ich über "Triffids" gestolpert. Im deutschen sind das die "Blumen des Schreckens", ich hab weder den Film gesehen, noch den Wikipediaeintrag richtig gelesen, trotzdem stelle ich mir das wie die Pflanzenvariante des "Vogelfilms" von Hitchcock vor. (Den ich übrigens auch nicht gesehen habe, Allgemeinbildung ist bei mir manchmal gar nicht so einfach...) Wie dem auch sei - die Triffids erinnerten mich an einen Musicalfilm: "Little Shop of Horrors" oder "Der kleine Horrorladen", den ich sehr gemocht habe. Und der wiederrum zeigt, dass Leute ein "Happy End" wollen - die Originalfassung (auch des Musicals) sieht vor, dass die Pflanzen am Ende New York platt machen. Dieses Ende wurde von einem Probepublikum nicht gemocht und daher wurde umgestellt.
Aber ehrlich - wie häufig will man seine Freitzeit damit verbringen, eine Geschichte zu hören/sehen, die kein gutes Ende hat? Könnte ja Zeitverschwendung sein, weil man ja ein gutes Gefühl haben möchte, oder?
Wobei: bei den 1001-Nacht Geschichten mit Sheherazad sind mir auch zum Teil die mit schrecklichem Ende am meisten im Gedächtnis geblieben...Interessant!
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