Sonntag, 10. Mai 2015

Work - Arbeiten als Hobby?!

Wie ja die meisten wissen, bin ich wieder in meine ursprüngliche Branche zurück gewechselt und bin damit ziemlich zufrieden: Leute "quälen" und die sind einem sogar noch dankbar dafür (zumeist) und Geld bekommt man dafür auch. Recht cool.
Gelegentlich soll es ja vorkommen, das Menschen nicht so recht wissen, was sie machen sollen. Paul Graham hat dazu einen ganz interessanten Essay geschrieben - auf Englisch natürlich: What doesn´t seem like work? Die Schlussfolgerung ist so ein bissel: mach das, was dich nicht stört. andere aber große Mühe mit haben. Sein Beispiel ist die Fehlerentfernung bei Computerprogrammen, was ihn nicht stört, daher war er sehr gut geeignet Programmierer zu werden.
Aus meiner eigenen Erfahrung mit Quellcodes kann ich das verstehen - es ist schön, wenn man dafür sorgen konnte, dass eine Sache wieder fehlerfrei läuft. Auch wenn man dafür in einem langen Quelltext aus scheinbar unverstehbaren Wort-und Zeichenfolgen nur ein "/" einfügen musste.
In meiner jetzigen Branche ist die Geduld, die man für o.g. Aufgaben braucht/entwickelt Gold wert. Ein Arm macht nicht, was er soll? Na und? Nochmals üben und nochmals und nochmals und nochmals (ggf. Ansatz anpassen) und nochmals üben, und nochmals üben und...-ah! 1 mm Erfolg: Juhu - und zufrieden nach Hause gehen, weil sich die Möglichkeit einer Weiterentwicklung geöffnet hat.

Hm, seufz. Wenn ich oben beschriebene Geschichte in Persona erzählen würde, hätte ich mindestens aufgrund von Mimik oder Gestik einen Lacher erwischt. So klingt es eher wie ein langweiliger Text - ich arbeite dran...

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